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Sie haben nun die ersten Tage Ihres Dienstes hinter sich. Was hat Sie in
Ihren ersten Arbeitstagen überrascht?
Das Wort überrascht trifft
es vielleicht nicht ganz, aber ich habe eine Ahnung davon bekommen, wie viele
Kilometer ich in Zukunft fahren werde.
Gefreut habe ich mich über
erste freundliche und offene Gespräche und eine gute Atmosphäre bei den ersten
Sitzungen, an denen ich teilgenommen habe.
Überrascht hat meinen Mann
und mich allerdings doch etwas: ein kräftiger Regenschauer auf dem Beverstedter
Pferdemarkt.
Worauf freuen Sie sich am meisten?
Zuerst auf das
Kennenlernen und Entdecken. Beim Einzug habe ich ein kleines Schatzkästchen
geschenkt bekommen. Ich bin gespannt, welche Schätze es in den Kirchenkreisen
gibt. Die Vielfalt der Gemeinden, die unterschiedlichen Stärken der
Mitarbeitenden - darauf bin ich neugierig. Ich freue mich darauf, mit
haupt,- neben- und ehrenamtlich Tätigen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam
die Zukunft der Kirchenkreise zu planen.
Welchen Bereich Ihrer bisherigen Arbeit werden Sie am meisten vermissen?
Da bin ich mir noch nicht
so sicher. Jetzt zum Schulanfang war es merkwürdig, keinen
Konfirmandenunterricht vorzubereiten. Auch wenn "meine Horde" oft
recht lebhaft war, fehlen sie mir doch.
Im Moment ist alles so neu und interessant, dass ich vermutlich erst
nach und nach merke, wie sehr sich meine Aufgaben verändert haben.
Mit welchen drei Eigenschaften würden Freunde Sie beschreiben?
Die Kurzform: Fürsorglich,
gründlich (manchmal zu genau), kommunikativ.
Freunde würden es
allerdings eher mit Tätigkeiten beschreiben: sie denkt mit, sie kann mit den
unterschiedlichsten Menschen gut auskommen, sie kann andere motivieren (und
manchmal wird sie ungeduldig).
Was tun Sie gern in Ihrer Freizeit?
Zur Zeit beginnt der
Tag gegen 6.30 Uhr mit einer Runde mit unserem Hund. Das ist ein guter Start!
Hoffentlich kommen auch immer wieder Spaziergänge am Deich dazu! Außerdem
möchte ich weiter Harfe spielen lernen. Ich lese gerne und genieße Hörbücher
(wenn die Augen abends schon müde werden, aber der Kopf noch wach ist). Sicher
werden auch Telefonate zahlreicher, denn die Familie und der Freundeskreis sind
weiter entfernt.
Die Fragen stellte Martin Krarup (stellv.Superintendent KK-Wesermünde-Süd)
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