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„Unser Bildungsauftrag“
"Der
Kindergarten sollte eine kreative Werkstatt sein, in der die Erzieherin das
Kind als kleinen Entdecker, als schöpferische und lernende Persönlichkeit
begleitet und fördert." (Direktor des
Staatsinstituts für Frühpädagogik in München, Prof. Dr. Dr. Dr. Wassilos
Fthenakis)
Der
sozialpädagogische Auftrag ist ein eigenständiger Bildungsauftrag. Er richtet
sich nach Gesetzen und Vorschriften, welche im
- Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG)
- Gesetz über Tageseinrichtungen für
Kinder in Niedersachsen
verankert ist.
Uns ist wichtig, die Kinder in einer
Atmosphäre des Vertrauens, der Wertschätzung und des sozialen Handelns im
christlichen Sinne zu fördern.
Wir leben mit ihnen Demokratie und fördern ihren natürlichen Wissensdrang sowie
die Freude am Spielen, Forschen, Experimentieren, Gestalten und Lernen.
Wir gehen auf die Stärken und Interessen der Kinder ein und dokumentieren ihre
Entwicklungsschritte.
Kinder sollen ihre unterschiedlichen Bedürfnisse nach Bewegung und Ruhe
ausleben können.
Wir schaffen umfangreiche Sinnes- und Bewegungserfahrungen, um grundlegende
Voraussetzungen für Spracherwerb und -entwicklung zu ermöglichen.
In altersgemischten Gruppen wird das Sozialverhalten gefördert, ebenso die
Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen, von Behinderten und Nichtbehinderten
sowie von Kindern deutscher und ausländischer Herkunft.
"Kinder
brauchen den konkreten Umgang mit den Dingen und Bewegungserfahrung, um eine
innere Vorstellung vom äußeren Raum aufbauen zu können" (Prof. Dr. Renate Zimmer, Sportpädagogin und
Erziehungswissenschaftlerin, Uni Osnabrück)
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„Unser evangelisches Profil“
Für
unseren evangelischen Kindergarten ist christliche Erziehung ein wichtiges
Element von ganzheitlicher Pädagogik. Jeden Tag wollen wir mit den Kindern im
christlichen Sinne leben. Dieses symbolisiert schon der Regenbogen über unserem
Haupteingang - ein Zeichen aus der alttestamentarischen Noahgeschichte für die
Nähe und Liebe Gottes zu den Menschen.
Konkret beinhaltet dies folgende erzieherische Grundhaltung:
Wir möchten die Kinder in ihrem Urvertrauen stärken. Sich geborgen zu wissen
ist uns eine wichtige Erfahrung, die wir den Kindern weitergeben wollen. Wir
ermutigen zum Beten, um Ängste abzubauen und sich zum alltäglichen Leben zu
stärken. Christliche Nächstenliebe will immer neu eingeübt werden im Umgang mit
den Mitmenschen und der übrigen Kreatur. Darum legen wir Wert auf ein
partnerschaftliches Miteinander, auf Toleranz und Verständnis für die uns
umgebende Mitwelt. Wir sind überzeugt, dass mit dieser Grundhaltung die Kinder
in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt werden, zum Urvertrauen ermuntert und zur
Nächstenliebe befähigt werden können.
Für die Praxis
ergeben sich unter vielen folgende Möglichkeiten:
- Wir sind selbst Vorbilder im
christlichen Sinne
- Wir machen die Kinder mit biblischen
Themen besonders mit dem Leben Jesu vertraut
- Christliche Feste werden gefeiert bzw.
thematisiert
- Gestaltung von Familiengottesdiensten
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„Geschichtlicher Hintergrund“
Einen
evangelischen Kindergarten gibt es in Bad Bederkesa schon seit 1957. Die
Einrichtung davor war unter der Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes.
Standort war das heutige Sportlerheim.
1975
wurden zwei zusätzliche Gruppen im Gebäude des aufgelösten Spielkreises
eingerichtet. Dort befindet sich heute die Garage des "Bösehofs".
Im
Sommer 1977 zogen alle sechs Gruppen (drei Vormittags- und drei
Nachmittagsgruppen) in das neu erbaute Gebäude um.
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